Ein Dankeschön

Heute ist es, nach Jahren des Zusammenhalts einfach mal an der Zeit, einmal dankend zu erwähnen, wer da eigentlich – ganz tief im Herzen von vier Hufe – die größten Schlachten schlägt.
Heute ist es an der Zeit einmal Danke zu sagen, für all das was ihr für unser gemeinsames Ziel tut, für jeden ausgefochtenen Kampf, und für alle Kämpfe die noch kommen werden.

Vier Hufe ist immernoch da, macht sich immernoch stark – und das ist alleine den Personen zu verdanken, von denen ich heute erzählen möchte.

Da ist zu allererst unsere wunderbare Nicol, die alle Sorgen, alle Lasten, so unglaublich viele Ängste, Geschichten und Schauermärchen, aber vor allem die große Verantwortung allein auf ihren schmalen Schultern trägt, ihren Rücken schützend hinhält wenn es brenzlig wird und andere längst das Handtuch geworfen hätten.
Unsere Nicol, die immer versucht alles zu geben, anstatt es resigniert zu werfen eher ihr letztes Handtuch hergibt, und immer versucht, aus jeder Situation das Beste herauszuholen.
Ich habe selten einen Menschen kennenlernen dürfen der so emphatisch ist wie sie, ich habe selten erlebt dass jemandem Tierleid so nah geht, wie es ihr eben geht.
Nicol ist eine der mutigsten Frauen die ich in meinem Leben kennenlernen durfte, sie weiß was es heißt mit Tränen in den Augen und wackligen Knien aufzustehen, rauszugehen und weiterzumachen, und wir alle können nur immer und immer wieder dankbar sein, eine Frau zu haben, die sich so für Tierwohl hergibt.
Also Danke liebe Nicol, für jede Träne, für jedes Aufstehen, für jedes Tier das heute – Dank dir – ein Recht auf ein schönes Leben hat.

Das nächste Große Danke, gebührt unserer wunderbaren Susanne:
Unsere Susanne ist eine Naturgewalt.
Sie behält einen kühlen Kopf, wenn alles, aber wirklich alles im Chaos versinkt, ist mit ihrer taffen Art und Weise selbst ein Wirbelsturm, und schafft es Ordnung ins Chaos zu bringen.
Susanne beherbergt einen Großteil unserer Schützlinge, und will für all ihre Mühen nicht einen müden Cent zurück.
Sie zahlt all das aus eigener Tasche und beschwert sich nie – und das ist absolut nicht Selbstverständlich.

Mona, die für uns laut wird, wenn wir alle leise sind. Die immer weiß was richtig und was falsch, und vor allem was zutun ist.
Mona, die mir ihrer Art und Weise die Tränen der Anderen nicht nur wegwischen, sondern auch hervorragend wegschimpfen kann.
Auch Mona hat, über viele Jahre immer wieder den verschiedensten Pferden ein Zuhause gegeben, und sie vor allem immer bestens auf den Sprung in ein neues Leben vorbereitet. Mit ihrer Ruhe und Nachsichtigkeit, hat sie ihren Nasen und uns so viel gegeben, wie wir es ihr niemals zurückgeben können.

Målin, die sich jedes hoffnungslose Jammern und Zetern anhört, ein wenig die Augen verdreht – und dann mit winzigen Ideen den kompletten Tag rettet. Die sich ohne lange darüber nachzudenken in ihr Auto setzt, und für vier Hufe quer durch Deutschland fährt.
Målin, die kleine Ponys im Zweifel mit bloßen Händen durch die Gegend trägt, und mit einem frechen Spruch in jeder Situation noch für ein Lachen sorgen kann.

Für vier Hufe kämpfen Frauen, die unterschiedlicher wohl nicht sein können, und doch haben sie alle eines gemeinsam: Ihr großes, warmes Herz, und ihre Liebe zu Tieren. In all den Jahren hat sich jede dieser Frauen für vier Hufe die Nächte um die Ohren geschlagen, geweint, gebangt, gelacht, gehofft, die Nerven verloren, Geld investiert und das eigene Herz hingehalten.
In all den Jahren sind sie alle an sich selbst, und den manchmal viel zu großen Aufgaben gewachsen.
In alle den Jahren haben sie, ohne es zu wissen ein Band geknüpft, welches sie heute alle miteinander verbindet.
Als Freunde, Bekannte, Schwestern – vor allem aber als Familie.
Eine Familie ergänzt sich, hält sich, trägt sich gegenseitig – und ist vor allem immer für einander da.

Also Danke für eure großen Herzen.
Danke für die starken Schultern.
Danke für den frischen Wind.
Danke für jedes Pokerface.
Danke für jedes Lachen.

Und vor allem Danke, für jeden Kampf den ihr mit uns gekämpft habt.

Natürlich gilt dieser Dank auch allen anderen Pflegestellen, allen Unterstützern, allen die mit fiebern und bangen, jedem Spender – eben allen, die das Herz am rechten Fleck haben.

Und Danke alle da draußen, die sich die Zeit nehmen meine Worte zu lesen

Grüße, Küsse und Honigblumen

Eure Dana

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