R.I.P. lieber Albert

R.I.P. lieber Albert

Erinnerungen erzählen von Liebe, von Nähe und von all dem Glück,
das wir durch ein geliebtes Tier erfahren durften.
Erinnerungen gehen nicht, ohne das Versprechen wiederzukehren
wenn unser Herz sie ruft.

Albert.
Das ist ein Name, den wohl jeder kennt, der die Arbeit von vier Hufe schon länger verfolgt.
Das ist ein Name, hinter dem eine lange und berührende Geschichte steckt.
Das ist ein Name, der Menschen miteinander verbunden, und Schicksale verknüpft hat.

Und vor allem ist es nicht einfach nur ein Name.
Albert war eines der dankbarsten und treusten Pferde, die wir in unserer Zeit kennenlernen
durften. Auch wenn wir es nicht wussten – wir brauchten ihn. Und er brauchte uns.
Er zeigte uns, dass man keine Augen braucht, um das Wesentliche, und das Gute im Menschen zu erkennen.
Er lehrte uns, dass man mit Geduld und Beharrlichkeit alles schaffen kann.
Er brachte uns bei was Glück wirklich bedeutet.

Eine Wiese, ein bisschen Sand zum wälzen, seine Susi – und hin und wieder ein geliehenes paar Augen.
Das war alles was er brauchte. Und das alles bekam er.

Er war nie ein Pferd, das sich Mühe gab dem Menschen zu gefallen – er war viel zu beschäftigt damit er selbst zu sein,
als darüber nachzudenken es irgendeinem Zweibeiner recht zu machen und brachte uns trotzdem ein schier grenzenloses Vertrauen entgegen.
Er war wer er war, und es ist unglaublich schwer Worte zu finden, die diesen besonderen Charakter wirklich treffend beschreiben.
Jeder der dieses Pferd persönlich kennenlernen durfte, weiß genau wovon wir sprechen. Einzigartig. Das ist es wohl was es am besten trifft.

Umso schwerer fällt es uns, das Geschehene wirklich zu realisieren. Niemand hätte gedacht, das diese wunderbare Geschichte, ein so schnelles
Ende finden würde.
In der Nacht vom 23 auf den 24 Juni, hat Albert seine Augen für immer geschlossen und schlief friedlich neben seiner Susi ein. Sie hat den Rest
der Nacht, bis morgens über ihn gewacht – so wie es immer war.
Und vielleicht ist das genau der Grund, aus dem er sich entschied zu gehen – wenn es am schönsten ist soll man schließlich aufhören.
Albert starb satt gefressen, ohne Angst, in der unheimlichen Ruhe einer verregneten Nacht – dem Wetter, das er am meisten liebte.

Er wird auf ewig in unseren Erinnerungen weiter leben, und wir sind ihm dankbar für all das, was er uns gab.
Mach es gut kleiner Nasenbär, du wirst uns unendlich fehlen.

Mein besonderer Dank geht an Dana & Märlin, Evely und Petra

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