Ein trauriger Fall im Rhein-Hunsrück-Kreis

Warum tut das Veterinäramt nichts!!!

Diese arme Stute steht seit mehreren Monaten ganz alleine in einer dunklen Halle! Ich stehe mit dem Veterinäramt in Kontakt, das Amt sieht keinen Handlungsbedarf. Auch in diesem Fall bleibt Vier Hufe & Co dran!

Seit Wochen beobachten wir einen Fall im Rhein-Hunsrück -Kreis bei Koblenz und sind fassungslos und traurig, dass das Veterinäramt Simmern untätig die Augen vor den traurigen Tatsachen verschließt.

Nun zum Fall:

Es geht um eine ca. 10 jährige Stute, die seit Monaten alleine gehalten wird. Davor, wurde sie mit ihrer Mutter zusammen gehalten, die schon vor einem guten Jahr eine schwere Weideverletzung erlitten hat. Diese Verletzung war eine Folge der unangebrachten Haltungsbedingungen mit für Pferden gefährlichen Gegenständen wie z.B Draht, Nägel, Schrott ect. auf den Weiden. Trotz diesem Vorfall zeigte der Halter der Pferde keinerlei Einsicht, an diesen Verhältnissen etwas zu ändern. So passierte, was eigentlich schon die ganze Zeit abzusehen war. Die ältere der beiden Stuten verletzte sich erneut und quälte sich mind. 2 Tage liegend auf der Weide, bis der Besitzer einen Tierarzt rief. Dieser konnte die Stute nur noch von ihren Schmerzen aufgrund eines gebrochenen Beines erlösen.
Seitdem die 10 jährige Stute dies miterleben musste, wird sie nun alleine gehalten. Sie hat keinerlei Kontakt zu anderen Pferden oder Tieren. Da sie nervlich, verständlicherweise, so am Ende ist. steht die nun schon seit mehreren Monaten in einer dunklen, verschlossenen Halle ohne Licht.
Bereits vor Wochen wurde das zuständige Veterinäramt Simmern über diesen Fall informiert, mit der Bitte um Hilfe für das Pferd. Doch es ist nichts geschehen. Aus diesem Grund wurde auch der Verein 4 Hufe eingeschaltet. Erst auf mehrfaches drängen der 1. Vorsitzenden Nicol Hufnagel wurde das Vet-Amt aktiv und schaute sich das Pferd und die Haltungsbedingungen an. Auf erneute Nachfrage von Frau Hufnagel wurde mitgeteilt, dass die Mitarbeiterin des Vet-Amtes hier keinen Handlungsbedarf sehe, schließlich habe das Pferd ja Wasser und Heu.
Diese Aussage kann einen Pferdefreund nur wütend machen. Nur Wasser und Heu reichen noch lange nicht für eine artgerechte Haltung aus. Ein Pferd braucht Bewegung und vor allem den Kontakt zu Artgenossen. Von regelmäßiger Hufpflege usw wollen wir erst gar nicht anfangen.

Liebes Veterinäramt, bitte informieren Sie sich über die artgerechte Haltung von Pferden und überdenken noch einmal, ob es hier nicht doch Handlungsbedarf gibt!!!

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